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Wappen

Sonntag, 09. Dezember 2018


Die Geschichte unseres Wappens

Eingebettet im Schwalmtal am Fuße der Gonzenburg wurde "Sreggesbaha am Sualmanaha-Fluß" erstmals am 31. August 782 urkundlich erwähnt.

Diese Urkunde ist jedoch wahrscheinlich eine Fälschung aus dem 11. Jahrhundert (etwa um 1050) und sollte vermutlich dazu dienen, die Zehentberechtigung des Stiftes Hersfeld bis an die Schwalm seit Karl dem Großen beweisen. Um 1140 wird Schrecksbach erneut erwähnt. In einer Urkunde übertrug hier Clementia, die Witwe des verstorbenen Vogts Gozmar, dem Kloster Fulda das Dorf "Screkesbach". Die Urkunde ist jedoch nicht genauer zu datieren und liefert somit kein brauchbares Datum für eine Jahrhundertfeier. Als erstes festes Jahresdatum wird vom Hess. Staatsarchiv das Jahr 1223 genannt, so dass Schrecksbach heute auf mindestens 783 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Im Jahre 1450 fällt Schrecksbach durch Erbantritt an die Landgrafen zu Hessen.

Das Wappen der Gemeinde zeigt 6 grüne Ähren auf gelbem Schild. Unter den Ähren befindet sich ein waagrechtes blaues Band. Darunter ist ein schwarzes Mühlenrad mit 7 Schaufeln abgebildet. Die Ähren werden oben von einem Teil der "Schwälmer Tracht" eingehüllt.

Die Grundfarben des Wappens - Gelb und Schwarz - stammen aus dem Wappen der ehemaligen Landgrafen zu Hessen, die auch in Ziegenhain beheimatet waren und Schrecksbach mit dem Erbantritt durch Landgraf Ludwig erhielten.

Die "6 grünen Ähren" stehen für die Ortsteile Schrecksbach, Röllshausen, Holzburg, Schönberg, Salmshausen und Trockenbach (geordnet nach Einwohnerzahl), die nach der kommunalen Gebietsreform zur Großgemeinde zusammengeschlossen wurden.

Das "blaue Band" symbolisiert die Schwalm, die der Region ihren Namen gegeben hat und die Gemeinden in besonderer Weise über die gemeinsame "Schwälmer Tracht" verbindet.

Das "Mühlenrad" mit den 7 Schaufeln steht für die ehemals vorhandenen 7 Mühlen - Furtmühle (bei Heidelbach), Losemühle, Eichemühle, Kranzmühle (heute noch als "Abelsmühle" in Betrieb), Brückenmühle und zwei ehemalige Mühlen bei Röllshausen.

Die "roten Kappenschnüre" sind aus der Schwälmer Tracht entlehnt und symbolisieren die Tradition und die Verbundenheit mit der Region.



 
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